300 km und wie man im Militär Kosten sinnlos in die Höhe treibt

Der Klassiker in der Armee. Anfangs des WKs werden ca. 300 Fahrzeuge
(Lastwagen, Duros, Puchs, PWs, usw.) gefasst und 150 km weit gefahren. Am
WK-Standort angekommen bemerkten unsere Vorgesetzten, dass wir zu viel
Fahrzeuge gefasst haben. Also werden gleich am nächsten Morgen die Hälfte
der gefassten Fahrzeuge zurück gefahren.

Nun habe ca. 150 Fahrzeuge, welche einen enorm hohen Treibstoffverbrauch
aufweisen und verhältnismässig hohe Unterhaltskosten mit sich tragen (in
der Armee ist ja bekanntlich alles viel teurer) ca. 300 km sich fortbewegt.
Für was? Dazu kommen zwei "Arbeitstage" von 150 "Angestellten". Die kosten
für diese Dummheit sind enorm! Und die Vorgesetzten? Denen war dies
eigentlich egal. Schliesslich interessieren diese Kosten auch deren
Vorgesetzten nicht und Konsequenzen daraus tragt keiner dieser
Armeeangehörigen. Diese Kosten tragen wir Steuerzahler für einen WK der in
diesem Umfang an sich bereits überflüssig wäre.