Befehlstreue vs. gesunder Menschenverstand

Eines schönen Morgens herrschte Unruhe in der Kantine. Was war passiert? Ein
Blick in die Reihen der Soldaten wirft mehr Fragen auf als er beantwortet.
Die Soldaten schmieren Konfitüre auf Militärbiscuits. Erst durch ein
Gespräch mit dem KüC und dem Fourier herrschte Klarheit: Die Wache hatte
den Bäcker nicht ins Kasernenareal einfahren lassen. Anscheinend hatte er
seinen Zutrittberechtigungsausweis vergessen (abgesehen davon würde ein
Lieferschein genügen). Da stellt sich mir die Frage ob das sinnlose Befolgen

Man nehme einen langen Gang, 4 Rollidinger, mit welchen die "Muschis" (Umgangsprache im Militär) gezogen werden und schon kann man spannende Kartrennen fahren! Ein Gaudi für die ganze Belegschaft!

Durchdiener bei der Arbeit

Der Tannenbaum auf dem Foto entstand aus Langeweile bei der Materialabgabe. Wir warteten ca. 8h. Im Grunde wertvolle Arbeitszeit.

Wir haben unseren Gegner gefunden! Der Armee-Fuchs trafen wir bei einem äusserst wichtigen Einsatz im Museum. Er tarnte sich als Schweizer Militarist und war ein Terrorist, welcher die Schweizer Miliz erfolgreich eliminieren konnte!

Die beste Armee der Welt ist trotz massiven Einsparungen bestens ausgerüstet! Dieses Beispiel entstand nicht wegen fehlendem Geld sondern fehlender Motivation. Diese ist nicht erzwingbar. Die Armee kann nur mit einer freiwilligen Miliz funktionieren!

geldverschwenderisch und unfähig

Durch meinen "Job" im Büro hatte ich Einsicht in den finanziellen Aspekt des
Militärs (Sold, Beschaffung Verpflegung). So konnte ich Zeitmilitärs (ZM)
beobachten, welche sich Marschbefehle ausstellen (Marschbefehl+Uniform=GA)
und auch ihr Privatfahrzeug auf Staatskosten tankten.
Was mich aber meisten erschreckte war ein ZM Fourier, der als Stellvertreter
für den Quartiermeister eingesetzt wurde, in seinem letzem Jahr (ZM dürfen
nur für je 5 Jahre angestellt werden) keine Buchhaltung führen konnte und

Betrunkener Offizier und seine Pistole

Auf dem Nachhauseweg vom letzten WK habe ich ein Kadermitglied, das mehr als
betrunken war, im Zug kennengelernt. Er versuchte die Frau neben mir
sehr penetrant anzubaggern. Nach einiger Zeit erfolgsloser Aktivität holte
er die zum Glück nicht geladene Offiziers-Pistole. Diese richtete er auf
die Frau und drückte mehrfach hintereinander ab. Sie erschrak natürlich zu
Tode. Danach "ballerte" er noch einige mal wild im Zugabteil herum. Zum
Schluss demonstrierte er, um noch mehr Aufmerksamkeit zu erhalten, eine

300 km und wie man im Militär Kosten sinnlos in die Höhe treibt

Der Klassiker in der Armee. Anfangs des WKs werden ca. 300 Fahrzeuge
(Lastwagen, Duros, Puchs, PWs, usw.) gefasst und 150 km weit gefahren. Am
WK-Standort angekommen bemerkten unsere Vorgesetzten, dass wir zu viel
Fahrzeuge gefasst haben. Also werden gleich am nächsten Morgen die Hälfte
der gefassten Fahrzeuge zurück gefahren.

Camouflage mal anders: Nach dem Zürifest wurde der geschminkte Soldat als "Sicherheitsrisiko" eingestuft, weil sein Alter Ego "Alex" ihm zur Schminke geraten hatte! Folge: Kein Schiessen, kein Gewehr-Putzen, nur noch "chillen"!:-)

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